Von unserem Zuhause in Sydney reisen wir durch die Osthälfte dieses riesigen uralten Kontinents. Die Zwillinge und wir in einem Camper-Trailer hinter unserem normalen Auto. Meine Eltern in einem Miet-Camperwagen.
Sonntag, 5. Juli 2015
3 Tage vor Abreise
Heute hattenwir noch mal eien Tag frei genommen und den Tag in der City verbracht im Australian Museum, dem Naturkundemuseum mti Sonderausstellung "Wildlife Photography of the Year". Ganz tolle Bilder, Weltklasse! In der Kategorie "Kinder 10 Jahre und jünger" fällt die hohe Qualität der Kameraausstattungen auf. Laut Peter wiegen die angegebenen Kameras mit Linsen 7-8 kg. Wenn es dann heisst, dass ein 8-jähriger morgens aufstand, um bei Sonnenaufgang auf die Wiese zu gehen, und dabei einen Skorpion mit aufgehender Sonne fotografiert, so fragen wir uns, ob nicht vielleicht doch ein hilfreicher Erwachsener dabei war?
Nach dieser Sonderausstellung jedenfalls eine Tour durch die Dauerausstellung des Australian Museums. In der Abteilung "Tödliches Australien" eine genaue Betrachtung der Schlangen, und ein wenig Spass mit den Eltern, dass sie nun ganz genau ausfassen sollen :-)
Noch drei mal schlafen im weichen, warmen Bett. Langsam wird es ernst. Die Liste des "sind-erledigt" wird länger: Steuererklärung, Darlehnsvertrag, Kommunikation mit Mietern sind erledigt. Ebenso stehen wir mit der deutschen Fernschule in Kontakt bzgl. Kursänderung (schaffen wir erst zum 4. Quartal, denn das dritte Quartal liegt fertig verpackt in den Kisten). Fast hätte es ein Problem gegeben mit online-Bankzugang, aber wir haben eine Notlösung gefunden bis Oktober (nicht elegant, aber sie tut). Nur ab Oktober müssen wir nun das Bankproblem wirklich gelöst haben...
Büchereibücher werden morgen zurück gegeben. Zudem morgen: Kopf-Taschenlampen kaufen (head torches) und Kiste für die Toolbox im Anhänger, Wäsche waschen, Handwerker bestellen, Kleidung packen, Spiele packen für die Kinder, Haus sauber machen für den Haussitter, Dateien kopieren und auf den Trip-Computern dabei haben. Lebensmittel wollen durchdacht und organisiert werden, und dabei gleichzeitig im Hinterkopf halten, dass die Jungen am Dienstag Geburtstag haben, also noch Kuchen gebacken werden wollen.
Den Eltern die Walkie-Talkie erklären und immer wieder darauf hinweisen, dass der Knopf heisst "push-to-talk", weil man ihn drücken muss zum sprechen. Ladegeräte für Elektonik, Sonnenbrillen, Strassenatlas, Waschpulver, Erste-Hilfe-Ausstattung...
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